Installation

Alles aus einer Hand liegt im Trend

Von Peter Quäl · 2017

Die Installation von Technologie für Smart Home ist vielfach schon einfacher geworden. Dennoch: Spätestens wenn es an die Elektrik geht, kann oder darf der Verbraucher gar nicht mehr selbst Hand anlegen. Der Durchbruch der Produkte für das intelligente Zuhause hängt daher auch von überzeugenden Angeboten aus dem Handwerk ab.

Ein Mann montiert eine Fernsehanlage

Einfach zu installierende Pakete sind offenbar auch bei Smart Home zunehmend angesagt. So würden etwa 45 Prozent der Interessenten in Deutschland die notwendige Technologie gern aus einer Hand kaufen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der „Gesellschaft für Konsumforschung“ (GfK). Nur knapp 30 Prozent sind dagegen bereit, ihre Geräte auch bei verschiedenen Anbietern zu erwerben. 

Tatsächlich bieten umfassende Angebote an Produkten und Services Vorteile. „Der einzelne Hausbauer, Sanierer oder Modernisierer hat keine Lust, sich mit den technischen Details auseinanderzusetzen“, stellt Dr. Wolfgang Neubarth von der Technologiemarktforschung bei der GfK fest. Immer dann, wenn Verbraucher keine Lust zur Installation haben oder nicht über das nötige Know-how verfügen, kommen spezialisierte Unternehmen ins Spiel. Sie bieten von der Produktberatung über die Planung bis hin zur Installation im Haus oder in der Wohnung alles an, was der Konsument benötigt. Wenn nötig, nehmen sie auch komplexe Elektroinstallationen vor, etwa für die automatisierte Rollladen-Steuerung.

Installation: Trend zum Multistandard

Inzwischen sind auf dem stetig wachsenden Markt für Smart Home zahlreiche Hersteller mit unterschiedlichen Lösungen vertreten. Kein Wunder, dass der Verbraucher oft ratlos einem Meer von Fachbegriffen gegenüber steht. Hinzu kommt, dass jeder Anbieter in der Regel seine eigene Produktpalette mit Geräten anbietet, die nur zu einem System passen. Allerdings zeichnet sich hier ein Wandel ab. Während Unternehmen bisher beispielsweise versucht haben, ihre eigenen Funkstandards, sogenannte proprietäre Standards, zu etablieren und so Kunden an sich zu binden, gibt es inzwischen einen Trend zum herstellerübergreifenden Multistandard, auch als offener Standard bezeichnet: Hier werden neben dem eigenen Standard auch die von Wettbewerbern unterstützt. 

Bedarf an spezialisierten Installationsfirmen

Doch welche Technologien bieten sich bei den unterschiedlichen Gebäudevarianten an? Beim Neubau, in einer Eigentumswohnung oder bei einer umfassenden Sanierung sollte man über kabelgebundene Systeme nachdenken. Gerade hier ergibt es Sinn, neben einem Architekten, der schon Erfahrung mit Smart Home hat, auch ein entsprechend spezialisiertes Installationsunternehmen einzuschalten, das die Planung und die Umsetzung in die Hand nimmt. Bei kleineren Maßnahmen ist auch das Elektrohandwerk ein geeigneter Ansprechpartner. Für Bewohner eines Altbaus und von Mietwohnungen, die an Smart Home interessiert sind, sind eher modulare, kabellose Systeme auf Funkbasis sinnvoll. So müssen keine Kabel nachträglich auf der Wand verlegt werden. Zieht man aus, lässt sich zudem alles schnell wieder deinstallieren und ins neue Zuhause mitnehmen.

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