Innovative Beleuchtung

Da kommt Stimmung auf!

Von Mark Krüger · 2018

Handydisplay zeigt Steuerungsmöglichkeiten in einem Smart Home

Es war die Revolution des Jahres 1879 schlechthin: Die Erfindung der Glühlampe durch Thomas Alva Edison. So hell sie auch leuchtete, sie ließ sich lediglich an- und ausknipsen. Was folgte, war ein „revolutionärer“ Dimmer, mit dem sich gemütliches Licht erzeugen lässt. Und heute? Da ist smarte Beleuchtung hoch im Kurs.

Immer wenn Andreas abends das Büro verlässt und seine Smart-Home-App öffnet, beginnt sein Feierabend auf ganz eigene Weise: Denn mit nur einem Touch kann er je nach Ankunftszeit sein individuell programmiertes Lichtsteuerungssystem für die eigenen vier Wände starten. Im Auto auf dem Grundstück angekommen, leuchten dann nicht nur bereits zwei helle Strahler den Carport aus, sondern auch den Weg zur Haustür – ganz abgesehen vom Flur und dem Wohnzimmer, in denen warmes Licht für ein behagliches Wohnambiente sorgt.

Smarte Lichtsteuerung per App

Wie das geht? Einzig notwendig, um smarte Beleuchtungsszenarien entstehen zu lassen, ist ein Smart-Home-System für Lichtsteuerung, das es inzwischen von mehreren Herstellern im Handel gibt. Ausgestattet mit mobilen, überall installierbaren Buttons oder Dimmschaltern sind die Systeme in der Lage, per App und bei einigen Modellen sogar per Sprachbefehl individuell gestaltete Lichtszenarien herzustellen – egal, ob vom Esstisch, Bett oder von der Badewanne aus. Selbst für Neuanfänger ist der Einbau intelligenter Lichtsteuerungssysteme kein Problem. Wichtig ist es jedoch, auf systemabhängige LED-Lampen zu achten, da manche Beleuchtungselemente einzig in Verbindung mit einer herstellereigenen Zentrale funktionieren. Und dann geht es los: Ob kaltes Licht zum Aufstehen oder im Arbeitszimmer, um die Konzentration zu fördern, warme Beleuchtung beim gemütlichen Abendessen oder wellenförmiges Dimmen, das das Wohnzimmer bei einer Party zum Dancefloor macht – alles ist möglich.

Innovative Beleuchtung: Echte Hingucker 

Auch als Fan von Ambilight-Effekten kommt Andreas auf seine Kosten. Während beim Smart TV der Fernseher von hinten indirekt angestrahlt wird, passen sich die Farben der Beleuchtung automatisch dem Bild des Fernsehers an – was bei dem Technikfreak eine weitreichende Tiefenwirkung erzeugt. 

Smarte Beleuchtung eignet sich ebenso, um Räume größer erscheinen zu lassen. Wie das geht? Mithilfe unterschiedlicher Farb- oder Weißnuancen werden verschiedene Ebenen geschaffen, etwa durch Licht in Wandnischen, Lichtleisten oder Möbelfugen, was den Raum optisch vielfältiger und damit geräumiger macht. Wer noch kein vernetztes System hat und einfach nur von unterwegs Anwesenheit simulieren möchte, kann hierzu ebenso WLAN-Steckdosen einsetzen. Als Zwischenstecker an einer normalen Steckdose angebracht, wird die WLAN-Steckdose mit dem gewünschten Gerät verbunden. Pluspunkt: So lässt sich genau festlegen, zu welchem Zeitpunkt sich bestimmte Lampen einschalten, dimmen oder ausschalten sollen – die beste Maßnahme, um Kriminelle in die Irre zu führen.

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